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Transsibirien-Tour 2017: In 9 Wochen von Moskau nach Wladiwostok

Eine geführte Selbstfahrer-Tour entlang der Trasse der Transsibirischen Eisenbahn - über 13.500 km - durch 7 Zeitzonen - von Sankt Petersburg über Moskau nach Wladiwostok - von der Ostsee bis an den Pazifischen Ozean

01. Juni bis 06. August 2017

Teilnehmerzahl: max. 6 Fahrzeuge

Tour sowohl für Selbstfahrer mit eigenem geländetauglichem 4x4-Fahrzeug, als auch für Selbstfahrer ohne eigenes Fahrzeug mit Mietwagen über CEBRA ADVENTURES

Begrenzte Teilnehmerzahl, großer Organisationsaufwand und lange Vorlaufzeiten machen eine frühzeitige Buchung nötig.

Die Russische Föderation – ein immer noch unentdecktes Land, fünfmal so groß wie die EU, in dem mehr als 100 Nationalitäten leben und das bis heute in weiten Teilen kaum zugänglich ist. Bis vor wenigen Jahren war Russland von West nach Ost nur per Zug mit der Transsibirischen Eisenbahn zu durchqueren. Doch mit der Fertigstellung des letzten Teilstücks wurde das große Straßenprojekt nach einer Bauzeit von 25 Jahren endlich vollendet. Und so machen auch wir uns auf den Weg, per Auto die 13.500 km lange Strecke entlang der legendären Eisenbahntrasse zu entdecken. 13.500 km Asphaltstraßen und Schotterpisten liegen vor uns und wir werden dabei 7 Zeitzonen durchqueren. Wir werden auf unserer Reise ein Land kennenlernen mit all seinem Reichtum, unterschiedlichen Kulturen und all seinen krassen Gegensätzen. Moskau ist der Ausgangspunkt einer Reise, die uns auf 13.500 km einmal quer durch das Riesenreich führt, über 2 Kontinente, durch Sibirien, vorbei am Baikalsee, bis in die bis vor wenigen Jahren noch geschlossene Stadt Wladiwostok am Pazifischen Ozean.

Wenn Sie über genügend Zeit, Teamgeist, die Freude an gemeinsamem Erleben und sicher auch etwas AbenteuerLust verfügen, dann ist diese Reise für Sie genau das Richtige. Machen Sie Ihren Traum wahr und durchqueren Sie mit uns das ehemals geschlossene Russische Reich von West nach Ost, entlang der Transsibirischen Eisenbahn. Gern sind wir Ihr Begleiter auf dieser außergewöhnlichen Expeditions-Tour durch ein faszinierendes, abwechslungsreiches und einzigartiges Land.

Bei dieser geführten Expeditions-Tour handelt es sich nicht um eine komplett durchorganisierte Reise. Flexibilität, Spontanität, mitunter auch Improvisation und die unvorhersehbaren Unwägbarkeiten des Augenblicks werden die Tour bestimmen und letztendlich für Sie zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Der Streckenverlauf der Transsibirien-Tour 2017 (ca. 13.500 km)

Route-der-Transsibirien-Tour-2017
Die Route der Transsibirien-Tour 2017

Kiel –  Ust-Luga (Fähre) – Sankt Petersburg – Moskau – Wladimir – Nischni Nowgorod – Kasan – Ufa – Tscheljabinsk – Jekaterinburg – Omsk – Nowosibirsk – Krasnojarsk – Irkutsk – Ulan-Ude – Tschita – Blagoweschtschensk – Birobidschan - Chabarowsk – Wladiwostok (Rücktransport der Fahrzeuge per Schiff/Rückflug) - Deutschland

Die Zeitzonen in Russland

Treffpunkt und Ausgangspunkt der Tour ist für alle Teilnehmer der Fährhafen von Kiel. Von hier aus erfolgt die Überfahrt nach Ust-Luga ca. 150 km südöstlich von Sankt Petersburg, bevor es weiter in die Hauptstadt der Russischen Föderation, nach

Moskau geht. Mit dem Überqueren der Lettisch-Russischen Grenze haben wir bereits die zweite von 8 auf unserer langen Reise vor uns liegenden Zeitzonen überschritten. So, wie die Transsibirische Eisenbahn alle 2 Tage vom Jaroslawler Bahnhof in Moskau abfährt, wird auch für uns dieser Bahnhof der „offizielle“ Startpunkt unserer Trans-Sibirien-Tour sein.

Die Stadt Wladimir am Goldenen Ring ist berühmt für ihre weißen Steinbauten, die auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.

Nischni Nowgorod, am Zusammenfluß von Wolga und Oka gelegen, ist mit ca. 1,28 Mio. Einwohnern nicht nur die fünftgrößte Stadt Russlands, sondern auch der Schriftsteller Maxim Gorki wurde hier geboren, weshalb die Stadt von 1932 bis 1990 auch seinen Namen trug.

Knapp 800 km östlich von Moskau liegt das über 1000 Jahre alte Kasan, die Hauptstadt der Republik Tatarstan. Kasan ist das Zentrum des Islam in Russland. Hier befindet sich die imposante Kul-Scharif-Moschee, mit ihren vier hohen und zwei niedrigeren dunkelblauen Minaretten die zweitgrößte Moschee des Landes. Bekannt ist auch der 58 m hohe, aus Ziegelsteinen errichtete Sujumbike-Turm, genannt auch der „Schiefe Turm von Kasan“, da er sich, ähnlich wie der Turm von Pisa, seit seiner Fertigstellung um 1,80 m aus der Vertikalen geneigt hat. Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin) hat hier ebenso studiert und gelebt, wie der berühmte Schriftsteller Lew Tolstoi.

Mit der baschkirischen Stadt Ufa, an der Mündung des gleichnamigen Flußes gelegen, haben wir das westliche Vorland des Ural erreicht. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Grenze zwischen den Kontinenten Europa und Asien.

Tscheljabinsk, zwischen mittlerem und südlichem Ural gelegen, wurde während des 2. Weltkriegs auch „Tankograd“ (Panzerstadt) genannt, da hier der legendäre Panzer T34 und die Katjuscha (Stalinorgel) gebaut wurden. Im Jahr 1957 ereignete sich in dem Ort Majak, ca. 150 km von Tscheljabinsk entfernt, die größte Kernreaktor-Katastrophe vor Tschernobyl.

In Jekaterinburg kann u.a. die Blutskathedrale besichtigt werden, die an die Ermordung des letzten russischen Zaren Nikolaus II. 1918 und dessen Familie, die Romanows, erinnert, weshalb die Stadt bis heute auch immer noch den Namen Swerdlowsk trägt, nach dessen einstigem Anstifter zu deren Ermordung, Jakob Swerdlow, benannt. Ca. 50 km westlich von Jekaterinburg, in dem Ort Perwouralsk, steht ein Obelisk, der die Trennlinie zwischen den Kontinenten Europa und Asien markiert.

Omsk ist vielen aus der Geschichte als Verbannungsort in den Weiten Sibiriens bekannt. Hierher verbannt wurden u.a. im 19. Jahrhundert Fjodor Dostojewski, die Dekabristen des Aufstands gegen den Zaren von 1825 und viele Dissidenten.

Mit unserer Ankunft in Nowosibirsk, der größten Stadt Sibiriens und der Drittgrößten Russlands, haben wir ca. 1/3 unserer Wegstrecke zurückgelegt und der Zeitunterschied zu Moskau beträgt bereits 3 Stunden. In Nowosibirsk befindet sich der größte Bahnhof Russlands.

Auf unserer Russlandreise wird jeder von uns früher oder später einmal einen 10-Rubel-Schein in den Händen halten. Und spätestens in Krasnojarsk wird allen auffallen, daß auf dieser Banknote mit der Kapelle Paraskewa-Pjatniza, der kommunalen Brücke über den Jenissei (Länge 2.100 m) und dem Kraftwerk am Krasnojarsker Stausee 3 Wahrzeichen der Stadt abgebildet sind.

In Irkutsk angekommen, dem „Paris Sibiriens“, wie die Stadt auch genannt wird und der Hauptstadt Ost-Sibiriens, haben wir nicht nur (fast) den Baikalsee, die „Perle Sibiriens“ erreicht, sondern sind inzwischen auch 5 Zeitzonen und ca. 4.750 km von Moskau entfernt. Von Irkutsk aus unternehmen wir einen Ausflug mit einem Tragflächenboot zu dem kleinen Fischerdorf Listwjanka, der „Pforte zum Baikalsee“, an dessen Westufer.

Ulan-Ude, die Hauptstadt der Republik Burjatien, ist geprägt vom Buddhismus und seinen Ureinwohnern, einem mongolischstämmigen Volk. In dieser Stadt steht ein monumentales Lenindenkmal, der größte „Lenin-Kopf“ der Welt. Unweit von Ulan-Ude können wir in dem kleinen Dorf Iwolginsk ein buddhistisches Kloster besichtigen.

Unsere Weiterfahrt führt uns u.a. durch die Stadt Tschita nahe der mongolischen Grenze und in Belogorsk sind wir der chinesischen Grenze sehr nah, bevor wir mit

Chabarowsk die am weitesten östlich gelegene Stadt auf unserer Reise erreichen. Chabarowsk erstreckt sich auf einer Länge von 50 km am Ostufer des Amur, liegt nur gut 20 km von der chinesischen Grenze entfernt und ist heute ein wichtiges Transitzentrum zwischen Europa und Asien bzw. zwischen China und Japan.

Und dann haben wir nach ca. 13.500 km endlich die letzte Etappe auf unserer langen Reise erreicht. Wladiwostok, wörtlich übersetzt bedeutet dies „Beherrsche den Osten“, wird a.G. seiner malerischen Lage an den Berghängen des Pazifischen Ozeans gern mit dem kalifornischen San Francisco verglichen. Ob dem tatsächlich so ist, davon sollten Sie sich am besten selbst überzeugen.

Im Pazifikhafen von Wladiwostok erfolgt die Verschiffung unserer Geländefahrzeuge, bevor wir von Wladiwostok aus den Rückflug in die Heimat antreten.

Transsibirien-Tour 2017

Reisepreis pro Person schon ab: € 6.750,00
(Selbstfahrer/Beifahrer mit eigenem 4x4-tauglichem Fahrzeug)  

Auch wenn der Tourenplan realistisch und erprobt ist, gibt es dennoch keine verbindlich vorgegebenen Tagesetappen, da unvorhersehbare Situationen wie Pannen, Verzögerungen bei den Grenzabwicklungen, Schlechtwetterbedingungen, aber auch regionale politische Ereignisse grundsätzlich einzukalkulieren sind.

Aus Änderungen beim Ablauf / Tourverlauf, sowie ggf. als Folge davon dem Wegfall von Unterkünften und sonstigen Leistungen ergeben sich keine Reisepreisminderungen!

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Vorbereitung / Organisation / Service:

  • Organisation der gesamten Reise
  • individuelle Einzelberatung während der Reisevorbereitungszeit
  • Ausführliche Beratung zu Ausrüstung, Ausbau und Technik der Fahrzeuge
  • Hilfe bei der Beschaffung der nötigen Visa und allen Formalitäten vorab
  • Reiseleitung
  • Begleit-/Servicefahrzeug inkl. technischer Hilfe

Hotels:

  • 5 Hotelübernachtungen im DZ inkl. Frühstück
  • Übernachtungen im EZ mit Aufschlag

Transport:

Sonstiges:

  • Sicherungsschein

Nicht im Preis enthalten:

  • Treibstoff
  • Verpflegung
  • Versicherungen
  • Zoll- und Visa-Gebühren
  • Straßenbenutzungsgebühren
  • Eintrittsgelder, Fakultative Veranstaltungen und Ausflüge
  • Fährpassage Kiel - Ust-Luga
  • Containerrücktransport des Kundenfahrzeugs Wladiwostok – Deutschland
  • Flug Wladiwostok – Deutschland
  • Campingplatzgebühren
  • Persönliche Ausgaben

ACHTUNG! Für Russland bestehen besondere Einreisebestimmungen. Bitte lesen Sie sich hierzu dringend die Informationen für Russlandreisende durch. Wir helfen Ihnen gerne bei der Beschaffung der Einreiseunterlagen.

» Informationen für Russlandreisende